Unser kurzer Aufenthalt in Sydney ging heute zu Ende. Das
nächste Ziel stand an: Singapur.
Wir checkten 9Uhr aus und fuhren mit dem Airport train
zum Flughafen. Wir kamen pünktlich an und checkten gleich ein. Die Ausreisekontrolle lief automatisch ab - Pass einscannen und ein dummes Gesicht für
die Kamera machen – hmm… meines war wahrscheinlich zu dumm. Jedenfalls erkannten
die mich die Kameras wohl nicht und so durfte ich zur persönlichen
Ausgangsüberprüfung.
Für den Flug bekamen wir diesmal von Singapore Airlines
einen A380 zur Verfügung gestellt. Damit hatten wir bis jetzt ja ganz gute
Erfahrungen gemacht.
Naja bis jetzt – jedenfalls funktionierte das Entertainmentsystem
nicht. Der Rechner fing immer wieder an zu booten und bat mich, doch gefälligst
etwas zu warten. Das tat ich auch. Aber als sich nach dem Start die Situation
nicht änderte, monierte ich die Lage beim Steward. Diese bot mir einen anderen Platz an und die
Sache war erledigt.
Nach 4h15 setzte der Airbus mit einer ziemlich rumpligen
Landung in Singapur auf. Da sich die (Chef?) Stewardessen, was sie sonst bei
unsanfteren Landungen manchmal tun, nicht für diese Unannehmlichkeit
entschuldigte, scheint diese Art des Aufsetzens
zum Standard zu gehören - Willkommen in Singapur.
Die Einreise erfolgte problemlos. Einreiseerklärung
ausfüllen, Passkontrolle, Stempel und durch. Das Gepäck wurde am Eingang nochmals
geprüft, aber ohne Befund. Matze ist es sogar gelungen … pst … einen
Kaugummi einzuschmuggeln.
Nach einer 1/4h warten am Taxistand ging es mit einem
solchen in 20 min in die Stadt zum Hotel (22S$).
Es war mittlerweile kurz halb 7 und wir gingen unsere
Runde um den Block um noch schnell was zum Abend einzuwerfen. Mehr als McD war
leider nicht drin, da auch hier in der direkten Nachbarschaft die Lokale
bereits geschlossen und wir auch keine Lust hatten, noch ewig durch die Botanik
zu irren.
Auf dem Rückweg kehrten wir noch schnell beim 7eleven ein,
um noch etwas Flüssiges zu besorgen. Und da gab es … Trommelwirbel … Bacardi
Breezer, das Gesöff, was ich seit 3 Wochen vergeblich in Australien versucht
hatte zu bekommen. Im wahrsten Sinne FEIERabend – Prost.
Das Beste an diesem Abend waren die laut plappernden
chinesischen Zimmernachbarn, die den ganzen Flur unterhielten.
Zum Glück war dann gegen 11 endlich Ruhe.
Plappernde chinesische Zimmernachbarn=
AntwortenLöschenanaloges entertainment system. Muss man auch nicht rebooten und fährt irgendwann von selbst runter... SCNR