Nachdem wir unser Australiendebüt bereits Anno 2009 hatten, waren wir der Meinung dem roten Kontinent wieder einen Besuch abzustatten. Da es für Erstbesucher meist an die Ostküste geht, so wie bei uns damals auch, ist für viele Wiederholungstäter die Westküste das Ziel.

Wir hatten uns anfänglich ein wenig schwer getan, welche Route wir nehmen sollten. Da gab es zum einen die Nord- Westroute von Perth nach Darwin und zum anderen die Süd -Westroute von Perth nach Adelaide bzw. Melbourne. Welche wir nun genommen haben und ob wir überhaupt eine davon genommen haben … hmm … lest selbst.

Und wie immer der übliche Hinweis:

Rechtschreibfehler sind geistiges Eigentum und wer welche findet, wird gebeten, mir diese umgehend zukommen zu lassen.



Arbeitstitel:

Australien für Wiederholungstäter

oder West Coast Oussies

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Donnerstag, 4. Februar 2016

03.02.16 Albany – Augusta



Wir verließen Albany heute Morgen mit einem Blick vom Mt. Melville, einer Erhebung von der man aus über Albany und dem Princess Royal Harbour überblicken kann.

Blick vom Mt.Melville auf Albany und Princess Royal Harbour

Die Strecke auf dem Hwy.1 bis kurz Walpole kannten wir bereits von gestern, von da her gabs hier nichts Neues.

Kurz vor Pemberton bogen wir auf den Hwy.10. Die Landschaft veränderte sich kaum dafür verlief die Straßenführung teileweise wie eine Achterbahn.

Halb 3 erreichten wir Augusta, eine kleine Ortschaft an der Südwestspitze.

Als erstes wurde ein Motel gesucht, welches wir aufgrund von Vorrecherchen schnell fanden. Leider funzte das Internet nicht bei mir. Egal, konnten wir später klären.

Ein paar Kilometer südlich von Augusta ist das Cape Leeuwin. Hier treffen das Südpolarmeer und der indische Ozean aufeinander – heute recht friedlich. Zudem befindet sich hier der höchste Leuchtturm Westaustraliens. Grund genug um mal vorbeizuschauen und nahmen die Leuchtturmbesichtigung von 8$/P inkl. Audioguide in Deutsch in Anspruch.

Leuchtturm am Cape Leeuwin

Cape Leeuwin

Cape Leeuwin

1700 Uhr war Feierabend und wir trollten uns.

Wieder zurück im Motel funktionierte das Internet immer noch nicht bei mir, weder auf dem Notebook noch auf dem Smartphone. Matze hatte etwas mehr Glück – bei ihm ging wenigstens der Rechner online. Auch späterer Hilfeversuche seitens der Motelleitung brachten keine Fortschritte. Naja einfaches nur Gutzureden half nicht weiter.

Nach dem Abendessen, kurz vor 7 machten wir uns nochmals zum Cape – Sunset gucken. Wir waren nicht die einzigen dort, die dieses Schauspiel sehen wollten. 

sunset am Cape Leeuwin - Historic Wheel

Zwischenfazit Albany: schickes Städtchen vergleichbar mit unseren Ostseekurorten, übersichtlich, sauber, alle Geschäft entlang der Hauptstraße und viele Dinge, die man in und um Albany herum unternehmen kann.
Aaaaber… bei schlechtem Wetter ist Albany nur bedingt zu gebrauchen, da die meisten Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten Outdoor sind, und der Indooranteil an eine Tag abgearbeitet ist. Hinzu kommt, dass viele Touren erst mit der Walsaison starten, ähnlich wie am Ningaloo Reef mit der Walhaiwanderung. Nichtdestotrotz ist ein Besuch in Albany auf einer Westaustralientour Pflicht.

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