Nachdem wir unser Australiendebüt bereits Anno 2009 hatten, waren wir der Meinung dem roten Kontinent wieder einen Besuch abzustatten. Da es für Erstbesucher meist an die Ostküste geht, so wie bei uns damals auch, ist für viele Wiederholungstäter die Westküste das Ziel.

Wir hatten uns anfänglich ein wenig schwer getan, welche Route wir nehmen sollten. Da gab es zum einen die Nord- Westroute von Perth nach Darwin und zum anderen die Süd -Westroute von Perth nach Adelaide bzw. Melbourne. Welche wir nun genommen haben und ob wir überhaupt eine davon genommen haben … hmm … lest selbst.

Und wie immer der übliche Hinweis:

Rechtschreibfehler sind geistiges Eigentum und wer welche findet, wird gebeten, mir diese umgehend zukommen zu lassen.



Arbeitstitel:

Australien für Wiederholungstäter

oder West Coast Oussies

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Mittwoch, 10. Februar 2016

07.02.16 Sydney Tag 1



Aufgrund des Umstandes, dass wir hier nur 3 Tage Zwischenstation machen, haben wir gar nicht erst versucht die Zeitverschiebung auszugleichen und einfach ausgepennt. 

10 Uhr dann Frühstück bei Starbucks zwei Ecken weiter.

Über die George St ging es zum Circular Quay und der Oper – ich glaube, die Oper ist bei jedem Australientouri fast immer der erste Anlaufpunkt. 

Town Hall - George St.

Habour Bridge und Oper

... ohne Worte...

Botanischer Garten  -feierte in diesem Jahr sein 200. Bestehen

Fort Denison

Oper von den Rocks aus gesehen.
The Rocks, Sydney´s Altstadt war bei unserem letzten Besuch etwas kurz gekommen. Also sollte dieses Viertel mit Häusern, Lagerhallen, Kneipen und kleinen verwinkelten Gassen aus der Gründungszeit, diesmal mehr Aufmerksamkeit bekommen. In einer der Straßen fand auch ein Wochenendmarkt, mit allerlei Trubel statt.

The Rocks

Wochenendmarkt
Zum Mittag legten wir ein kleines Päuschen im Irish Pub ein. 

Dann ging es zurück in die Innenstadt, durch den nördlichen Hydepark, vorbei am Archibald Fountain, zur St Mary´s Cathedral, und wieder ein Stück zurück zum Sydney Tower.

Archibald Fountain und dahinter die St. Mary Cathedral

Sydney Tower
Damals war uns leider die Sicht etwas vernebelt worden. Also wagten wir einen neuen Versuch – mit besseren Aussichten. Es war zwar etwas bewölkt aber soweit in Ordnung (Eintritt 22,50$/P).




Durch die untenliegende Einkaufspassage trotteten wir zum Darling Harbour.





Es hat sich hier einiges verändert, seit unserem letzten Besuch vor 7 Jahren. –Diverse neue Gebäude, teilweise noch im Bau, darunter ein Conventioncenter schränkten die uns bekannte Ansicht ein. Hier schlenderten wir auch noch eine Weile rum, bevor wir uns auf dem Rückweg zum Hotel machten, mit einem kurzen Abstecher beim Woolworth.

Während Matze im Hotel eine Wellnessstunde einlegte, ging ich nochmal eine Runde um den Block.

Kurz nach 7 machten wir uns nochmal los – Essen fassen.

Durch Chinatown, welches proppenvoll war, ging es nochmals zum Darling Harbour auf der Suche nach einer geeigneten Location.


Im einem Schiffrestaurant wurde ich schließlich fündig - lecker Barramundi und diesmal nicht mißhandelt. Man muss hierzu anmerken, die Preise in der Harbourgastronomie sind gepfeffert, und zwar ordentlich.

Schiffsrestaurante

Skyline Darling Harbour

Darling Harbour - Barangaroo

Im Darling Harbour hat man eine Skyline, die sich für Nachtaufnahmen gerade zu anbietet.
Von dort aus ging die Nachtwanderung zum Circular Quay, mit Harbour Bridge und Oper, welche nachts angeleuchtet werden – den Anblick muss man mitgenommen haben. Und dabei auf ein Bierchen an der davor bzw. darunterliegenden Opernbar. 



Es war kurz vor Mitternacht und die Bars und Restaurants schlossen so langsam.

Der Rückweg erfolgte entlang der George St mit kleinem Umweg über Chinatown – aber auch hier tote Hose – dabei ist doch Neujahrsfest, jedenfalls stand es so geschrieben, und Mitternacht war bereits durch – naja, vielleicht ist ja morgen Party.

Town Hall - George St.

Zum Hotel seiner Art 4 Sterne, muss ich sagen, hatten wir bessere mit 3 Sternen, in Punkto Ausstattung und Service. Das Internet, die normale Zimmerreinigung, Frühstück  kosten mit jeweils 20 $/d extra. Sogar der Zimmertresor muss extra befüttert werden. Mich wunderts, dass es nicht fürs Wasser Duschmarken gibt. Da das Hotel ansonsten auch auf alt gehalten wurde, nennt man das dann wohl Old School.

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