Wetter
Grundsätzlich mit Wetter muss man in Australien immer
rechnen. Zyklone mit Überschwemmungen und Buschbrände sind so die gängigsten
Übel, die man hier erwarten darf. Damit kann man nicht planen, man muss das
Beste draus machen z.B. mit einem Plan B, C oder D.
Wenn man als Individualreisender in Australien unterwegs
ist legt man für gewöhnlich lange Strecken zurück. So kann es auch sein, dass
man im Norden von zu viel Wasser heimgesucht wird, und im Süden einem Brände einheizen.
Einkaufen
Für den Eigenversorger sind die Woolworths-, Coals-, und
IGA Supermärkte günstiger als die kleinen Läden wie 7 eleven. Wobei wir fanden,
dass Woolworth das größer Angebot hat.
Bei Kleidung macht man nicht unbedingt ein Schnäppchen.
Die aus den USA bekannten Outletcenter und Malls gibt es zwar, aber nicht in
der Fülle und preislich unattraktiv.
Die meisten Läden schließen hier gegen 17 Uhr nur die
Supermärkte, Touriläden und teilweise die großen Kaufhäuser haben länger offen -
meist 21Uhr.
Die gastronomischen Einrichtungen, welche meist zahlreich
vorhanden sind, schließen zum großen Teil auch bereits gg.17Uhr. Ausgenommen
sind die touristischen frequentieren Zonen.
Subjektiv muss ich sagen, dass Australien im Vergleich zu
vor 7 Jahren ganz schön mit den Preisen an gezogen hat. Hinzu kommt auch der
ungünstige Umrechnungskurs 1€=1,55A$.
Geld
An fast allen ATM´s kann man per Kreditkarte Geld in
Landeswährung ziehen. Es können Gebühren anfallen.
Bezahlen kann man Cash oder mit Kreditkarte.
Die Preise werden zwar Cent genau ausgewiesen, werden
dann auf die vollen 5Cent Beträge gerundet.
Tanken
So wie man es aus Deutschland kennt – Rüssel ziehen
tanken, Bezahlung cash oder mit Kreditkarte.
Aktuelle Preise Jan.´16
im Westen Unleaded 91 zwischen 1,15 $ (Ballungsräume) und 1,57 $
(outback bzw. entlegene Tankstellen/Roadhouses)
Internet
Wifi ist in den meisten Motels/ Hotels vorhanden,
allerdings schwanken Geschwindigkeit und Stabilität. In den Großstädten und in
besseren Hotels kann für WiFi eine Zusatzgebühr verlangt werden. Das ist aber
meist kein Problem, kostenloses Wifi gibt es meist gleich an der nächsten Ecke
(McD, Starbucks etc.)
Übernachten
Die Übernachtungsmöglichkeiten sind vielseitig – vom
Campen im Zelt oder Wohnmobil über Hostels, B&B, Cottages, Motels, Hotels
bis zu Apartments und Ferienhäusern – ganz nach Geschmack und Laune und
natürlich Geldbeutel.
Gebucht kann bequem per Internet über die einschlägigen
Plattformen, teilweise auch kurzfristig eine halbe Stunde vorher. Man kann die
Unterkünfte auch direkt anfahren dann ist auch ein wenig handeln drin.
Allerdings sollte man in erkennbaren Abseitslagen mit
beschränktem Angebot doch schon rechtzeitig buchen, da hier besonders in der
Saison die Angebote schnelle ausgehen oder sich preislich nach oben
orientieren.
In Großstädten empfiehlt sich eine zentrale Lage zu
buchen, besonders wenn man mehrere Tage vor Ort sein möchte. Auch wenn man mit
dem (Miet)wagen anreist (meist fallen an Hotel Parkgebühren an) ist es
günstiger sein Fahrzeug stehen zu lassen, als in einer unbekannten Stadt mit
dem Auto rumzuirren auf der Suche nach einem Parkplatz und den
Sehenswürdigkeiten, die man zu Fuß oder mit öffentlichen Verkehrsmittel besser,
schneller und günstiger erreicht hätte.
Autofahren
Das Wichtigste zuerst: Linksverkehr
Es empfiehlt sich ein Wagen mit Automatik zu nehmen, da
man sich eher auf das Fahren konzentrieren sollte, als auf die Schaltung. Die
vertauschten Blinker und Wischer sorgen eh schon für genug Verwirrung. Anmerkung: Es gibt tatsächlich auch
Rechtslenkerfahrzeuge bei denen die Hebel „richtig“ belegt sind.
Auch die Fahrzeuggröße ist zu berücksichtigen. Da man
wahrscheinlich größere Entfernungen zurück legen wird, möchte man nicht unbedingt
mit einem Schlaglochsuchgerät unterwegs sein.
Allrad muss nicht zwingend sein, da die meisten Straßen
zu den Sehenswürdigkeiten asphaltiert sind. Es sei denn, man will Offroad.
Dabei sollte aber im Vorfeld geklärt werden, ob der Verleiher dies überhaupt
zulässt. Klingt komisch … ist aber so. Es gibt bei einigen Anbietern Vorgaben,
welche Straßen/ Wege oder Regionen befahren werden dürfen oder auch nicht.
Im Outback bzw. auf ländlichen Straßen ist es nicht
unüblich, entgegenkommende Fahrzeuge zu grüßen.
Wie bereits erwähnt, Nachtfahrten sollte man vermeiden,
da hinter jedem Busch ein Tierchen lauern könnte und wie das endet sieht man
leider tagsüber zur Genüge. Und ein Wildschaden im Nirgendwo möchte man nicht
haben – sowohl physisch als auch psychisch.
Besonders in Städten sollte man an Fußgängerampeln
wachsam sein. Rot für Fußgänger ist meist nur eine Empfehlung.
Wenn man selbst als zu Fuß gehender unterwegs ist und mit
den Ampelgepflogenheiten nicht so ganz sicher ist, empfiehlt sich die Pinguin
Taktik: Warten bis einer losläuft und gucken was passiert. Und das ist nicht
unbedingt nur australienspezifisch, sondern gilt weltweit.