Nachdem wir unser Australiendebüt bereits Anno 2009 hatten, waren wir der Meinung dem roten Kontinent wieder einen Besuch abzustatten. Da es für Erstbesucher meist an die Ostküste geht, so wie bei uns damals auch, ist für viele Wiederholungstäter die Westküste das Ziel.

Wir hatten uns anfänglich ein wenig schwer getan, welche Route wir nehmen sollten. Da gab es zum einen die Nord- Westroute von Perth nach Darwin und zum anderen die Süd -Westroute von Perth nach Adelaide bzw. Melbourne. Welche wir nun genommen haben und ob wir überhaupt eine davon genommen haben … hmm … lest selbst.

Und wie immer der übliche Hinweis:

Rechtschreibfehler sind geistiges Eigentum und wer welche findet, wird gebeten, mir diese umgehend zukommen zu lassen.



Arbeitstitel:

Australien für Wiederholungstäter

oder West Coast Oussies

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Montag, 1. Februar 2016

01.02.16 Albany Tag 2



Nach der gestrigen wetterlichen Entgleisung waren es heute Morgen auch wieder nur 13°C, aber trocken. Das war zumindest ein Zustand mit dem man arbeiten konnte.

Jetzt konnten wir unseren Guide „50 Dinge, die man in Albany getan haben muss“ weiter abarbeiten. Ok, es waren 59 Punkte, aber davon waren 6mal beim Visitorcenter anrufen dabei – das müssen wir wieder abziehen. 

Wir begannen beim Rock Dog, dem Wahrzeichen Albany´s, einem Felsen, der mit ein büsch´n Fantasie die Form eines Hundeskopfes hat.

der Rock Dog
Währenddessen kam auch Clairchen zum Vorschein und die Temperaturen stiegen auf 19°C. Nur windig blieb es dennoch. 

Die nächste Station war die Nachbildung der Brig Amity. Eigentlich standen wir gestern schon davor, aber bei den stürmischen Wetterverhältnissen, wollten wir uns das nicht antun. Heute war viieeel besser. Eintritt 5$/P, dann gab es einen Audioguide an die Löffel und der selbstgeführte Rundgang konnte losgehen. Oberdeck soweit ok, aber dann im Zwischendeck, was die Mannschaftsquartiere waren, war alles über 1,50m Körpergröße schmerzhaft. Es müssen damals nur Pygmäen auf dem Schiff gedient haben. Naja,… war halt kein Luxusdampfer.
Der Laderaum und die Offiziersräume waren dagegen in Stehhöhe gebaut. 

Replica der Brig Amitiy

Deck
die Mannschaftsquartiere... doch etwas beengt

Laderaum
die wertvolle Ladung

Capt. Matze

die Brigg

Die Destillerie anschließend, wollten wir uns auf keinen Fall entgehen lassen. Leider wurden heute keine Rundgänge angeboten. So musste ein Blick durch die Scheiben genügen. Aber die sonst geforderte 25$/P für die Tour wären eh keine Option. So viele Kostproben konnten die uns gar nicht geben.

Destille - der Fotograf war schon zu Beginn besoffen

der flüchtige Blick von aussen

Gesundheitsamt, Kontrolle - die Fässer sind beschlagnahmt!

Auf der gleichen Straße ging es zur Wind Farm – eine Sehenswürdigkeit, die in Australien seines Gleichen sucht. Nicht das wir so etwas nicht kennen würden, Deutschland steht schließlich voll von den Dinger und niemand würde auf die Idee kommen, ausländischen Gästen diese als Sehenswürdigkeit zu verkaufen – obwohl der Gedanke ist so banal, dass er schon wieder gut ist. Vielleicht wird das doch noch eine Geschäftsidee – Deutschland schönste Windräder – kann man auch gleich noch eine Kalenderserie und eine Dokumentation auf deinem der dritten Programme drehen.

Wind Farm

zugehöriger Küstenabschnitt - es wehte ´ne steife Briese

Mittag erreichten wir Emu Point, eine kleine Landzunge mit schicker Strandecke und  nettem Cafe. 

Emu Point Cafe

Pelikane am Emu Point

Emu Point

Emu Point

Vom Emu Pt. ging es etwas außerhalb von Albany zur Old Marron Farm. Leider war auch hier geschlossen, weil montags zu.

Mittlerweile ist der Urlaubszustand soweit fortgeschritten, dass wir ernsthaft überlegen müssen, welches Datum und welcher Wochentag ist.

Gegen halb 3 waren wir wieder in Albany und uns plagte ein Hüngerchen, so warfen wir eine Portion Fish&Chips ein.

Dann zurück zum Motel. So halb 5 rafften wir uns nochmal auf, um den nahegelegen Strand Middleton Beach aufzusuchen, jedoch beendeten wir diesen Ausflug nach einer Stunde als mal wieder dunkle Wolken aufzogen. 

Middleton Beach



die Tierchen sind auch überall


5 Kommentare:

  1. nur mal so nebenbei:
    in Deutschland bezahlt man für einen Rosakakadu in der Zoohandlung 1.000,-€ aufwärts und beim Züchter entsprechend den "Handaufzucht-Zuschlag" noch obendrauf. Euch laufen da also relativ wertvolle Tierchen vor den Füßen rum.

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    1. Glaub ich gern. Aber wir lassen sie besser hier in Freiheit.

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    2. Ja, na das sowieso.
      Und immer schön freundlich sein zu den "Biestern", die jetzt "Tierchen" sind ;-)

      Und solltet ihr noch auf Nymphensittiche stoßen - Lotta grüßt ihr Artgenossen.

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    3. Bitte die die Bezeichnung nicht so erst nehmen. Aber du weißt was für Lärm einer machen kann, dann stell dir vor, du hast einen ganzen Schwarm in der Nachbarschaft sitzen.

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    4. Mich hat nur die "Verwandlung" amüsiert.

      Wenn ich mir vorstelle, ich hätte so einen Schwarm in meiner Nachbarschaft, dann sieht das ungefähr so aus: Ich klebe förmlich an dem Baum wo die Tiere sind und versuche Kontakt aufzunehmen. Und da spielt Zeit keine Rolle mehr.
      Was Großpapageien angeht habe ich da eine ziemliche Macke.

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