Die Nacht war …
naja, recht unruhig. Erst die nächtliche Hauswanderung der Hausbesitzer,
später der Katzenjammer und die raschligen Bettlaken, die einem jede Bewegung
erst so richtig bewusst machten. Wir hätten gestern doch von B&B – Bier und
Bacardi - Gebrauch machen sollen.
Das Wetter heute sonnig um die 30°C.
Halb 9 Abflug. Zuerst stand ein Besuch beim Schrottplatz
an.
Ich habe die dumme Angewohnheit aus meinen bereisten
Ländern Kfz – Kennzeichen mitzubringen – nein… nicht die Touriblechdinger „I
love … sonstewas „, sondern echte. Und bisher hat das immer geklappt, nur hier nicht.
Es ist zum Verzweifeln. Jeden den ich frage, erzählt mir, dass es diese nicht
gibt, da die Numberplates nach Verschrotten des Fahrzeuges zurückgegeben
werden. Aber irgendwie will ich das
nicht glauben… .
Also Nullnummer.
Dann weiter zum Tanken, in den Supermarkt und ab nach
Hyden zum Wave Rock.
Der Weg zottelte sich erst elendig lang durch die Vororte
Perth´s. Nach über einer Stunde erreichten wir so langsam die ländlichen
Regionen. Von dann lief es dann relativ flüssig, bis auf eine Baustelle an der wir über 15 min aufgehalten
wurden.
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| Baustelle in Australien - mit lollipop man |
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| oh ... das Zeichen kennen wir ... also Vollgas |
Kurz nach 14Uhr erreichten wir Wave Rock.
Das erste was hier rockte war die Kassiererin, die den
Kassenautomat am Eingang durchzog für schlappe 10$/Fzg.
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| Wave Rock Dachansicht |
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| Wave Rock Bewohner |
Natürlich trafen wir auf Altbekanntes - eine Rudel
Chinesen, die hier busweise angekarrt wurden. Und dabei wollten wir noch ein
paar Posen bildlich festhalten. Zum Glück war deren Freigang fast zu Ende. Wir
gingen also erst mal einen der ausgewiesen Trails, bis der fähnchenschwenkende
Reiseleiter seine Kätzchen eingesammelt hatte.
Jetzt konnten wir künstlerisch aktiv werden.
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| Wave Rock |
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| und zwei Irre ... |
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| ... beim Blödsinn machen |
Nach einer guten dreiviertel Stunde war dann Rock
abgerockt und wir fuhren weiter zu unserer Übernachtungslocation in Mary´s Farm
Cottage, einer Farm irgendwo zwischen dem Ort Lake Grace und Dumbleyung. Sehr
ordentlich eingerichtet, zwar etwas beengt, nur mit der Nahrungsversorgung ist
man auf sich allein gestellt.
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| Mary´s Farm Cottage |
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| unser Bungalow |
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| der Grillplatz |
Das hatten wir uns schon gedacht und uns im
Supermarkt auf BBQ eingerichtet – leider war die Fleischauswahl etwas dürftig.
–was soll´s, für das eine Ma(h)l wird schon reichen – ja, denkste. Als wir
die Farm erreichten, entdeckten wir auch gleich den Grill. Also ran ans Werk,
die zwei Lappen aufs Blech und fertig … hmpf - so zäh sahen die Steak in der
Verpackung aber gar nicht aus. Das ganze kippten wir dann unter ständigen
Wenden in die Tonne und machten uns über unseren Frühstückstoast her.
Achja… wäre fast untergegangen. Auf dem Weg nach Lake
Grace kamen wir in eine Ortschaft Kulin. Den Highway von bzw. nach Kulin säumen
Pferdeskulpturen aus Blechdosen und das Tonnenweise – deshalb ja auch Tin Horse
Highway. Die Leute müssen echt Langeweile gehabt haben – aber recht witzig
anzusehen. Mal was anderes in der doch recht eintönigen Landschaft.
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| Tin Horse Highway ... |
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| ... mit diversen Pferdeskulpturen |
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| o zapft is |
Mittlerweile hatten wir unsere gefiederten Nachbarn
kennengelernt – eine wildgewordene Horde Papageien. Na, mal sehen, wie die
Nacht wird oder besser der Morgen.
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| unsere Nachbarn in weiß-rosa ... |
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| ... und grün-gelb |
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| Sunset im Outback |
Hinweis: Mary had a little lama, aber ka Internet – auch
mal schön..
Du wirst doch wohl als Maschinenbauer mit dem Nummernschild-Problem fertig werden. Du braucht einen Schraubendreher und ne dunkle Ecke ;)
AntwortenLöschenUnd Matze steht Schmiere ;)
Und hier ist es schon spät und ich hab schwere Finger... daher gelöscht und neu geschrieben