Nachdem wir unser Australiendebüt bereits Anno 2009 hatten, waren wir der Meinung dem roten Kontinent wieder einen Besuch abzustatten. Da es für Erstbesucher meist an die Ostküste geht, so wie bei uns damals auch, ist für viele Wiederholungstäter die Westküste das Ziel.

Wir hatten uns anfänglich ein wenig schwer getan, welche Route wir nehmen sollten. Da gab es zum einen die Nord- Westroute von Perth nach Darwin und zum anderen die Süd -Westroute von Perth nach Adelaide bzw. Melbourne. Welche wir nun genommen haben und ob wir überhaupt eine davon genommen haben … hmm … lest selbst.

Und wie immer der übliche Hinweis:

Rechtschreibfehler sind geistiges Eigentum und wer welche findet, wird gebeten, mir diese umgehend zukommen zu lassen.



Arbeitstitel:

Australien für Wiederholungstäter

oder West Coast Oussies

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Samstag, 23. Januar 2016

23.01.16 Denham (Shark Bay) Tag 2



Nach der gestrigen Nullnummer in Monkey Mia, hieß es heute beizeiten raus. 6Uhr klingelte der Wecker … wuahh. 

Auf der Terrasse gefrühstückt und dann ab Delfine gucken.

Straße nach Monkey Mia
Warnung vor dem gefährlichen Kaninchennasenbeutler

Halb 8 waren wir vor Ort. 10$/P Eintritt – also dafür möchte man schon was sehen. Es gibt schließlich eine Delfingarantie von 99% und da haben sich die Biester auch dran zu halten. 

Bucht von Monkey Mia
Wir mussten noch etwas warten, bevor die Ranger den Strand freigaben. Die Monkey Mia Stars hatten bereits Position bezogen. Die Rangerin erklärte zuerst einige Sicherheitsregel, wie nicht anfassen, nicht füttern etc., bevor wir ans Wasser geführt wurden. Hier folgten weitere Erklärungen, welche von den Tierchen grad zum Frühstück vorbeigekommen sind, wie alt und wie verwandt, usw. 

der Strand von Monkey Mia - Delfin Intersection

unsere Delfinerlebnisführerin für heute
 
die Protaginisten in Summe Neun

recht zutraulich die Tierchen -  aber anfassen ist nicht



Mir kamen die Delfine etwas zweischläfrig vor. Es war ja noch früh am Tage. Würden die Kollegen morgens etwas länger schlafen, hätten wir auch nicht so früh raus gemusst. Eine Gefangenschaftsmacke kann man ausschließen, die diese sich ja in freier Wildbahn befinden. Gut ich weiß jetzt nicht, was in den verfütterten Fischen ist. 

Danach trieben wir uns noch etwas auf dem Steg rum, wo weitere Meeresbewohner auftauchen.

Schildi schaute auch mal vorbei


Von hier aus sah man dann die Delfine auch etwas munterer, als sie beim Jagen? teilweise aus dem Wasser sprangen. 

die Tümmler in Action
Dann kam auch schon die zweite Fütterungswelle – es gibt bis zu 3. Hier gesellten sich Pelikane dazu, die den Delfinen teilweise die Show stahlen. Diese Gesellen versuchten den Delfinen die Fische streitig zu machen und so mussten die Ranger versuchen sie abzulenken, mit teilweise komischen Einlagen.

der Chefpelikan...

... und seine Kumpels

Verscheuchen der Pelikane ... durch abdrängen...

... oder ablenken ... hmm, lecker Fischi, Fischi
Gegen halb 10 verließen wir Monkey Mia in Richtung Denham. Eigentlich wollten wir noch einen Abstecher im Francois Peron National Park zur Big Lagoon machen, aber die meisten Routen sind nur für Allradfahrzeuge zugelassen. Und noch mal 12$, nur um bis zum Besucherzentrum zu kommen … nee. 

Übrigens auch hier die gleiche Do-IT- Yourself-Bezahl-Taktik wie im Kalbarri NP.

Dann also den restlichen Tag auf der schattigen Terrasse vergammeln. Auch schön.

Gegen 4 tobten wir mal die Esplanade hinunter und wieder rauf.

Um 6 Abendessen. Da wir von gestern noch ein paar Steaks übrig hatten, flogen die gleich auf den Grill. Dazu organisierte ich Knoblauchbaguettes von der Pizzeria gleich eine Hausnummer weiter.

Dazu sollte es eine Flasche Rotwein geben, die wir am Vormittag im Supermarkt geholt hatten. Leider hatten wir den kleinen Hinweis „removed alcohol“ übersehen. Da hatten wir also nur Traubensaft und der Geschmack war auch… removed. 

Es half  nichts, da mussten wir durch – aber wir hatten schließlich noch Bier und Bacardi.

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