Nachdem wir unser Australiendebüt bereits Anno 2009 hatten, waren wir der Meinung dem roten Kontinent wieder einen Besuch abzustatten. Da es für Erstbesucher meist an die Ostküste geht, so wie bei uns damals auch, ist für viele Wiederholungstäter die Westküste das Ziel.

Wir hatten uns anfänglich ein wenig schwer getan, welche Route wir nehmen sollten. Da gab es zum einen die Nord- Westroute von Perth nach Darwin und zum anderen die Süd -Westroute von Perth nach Adelaide bzw. Melbourne. Welche wir nun genommen haben und ob wir überhaupt eine davon genommen haben … hmm … lest selbst.

Und wie immer der übliche Hinweis:

Rechtschreibfehler sind geistiges Eigentum und wer welche findet, wird gebeten, mir diese umgehend zukommen zu lassen.



Arbeitstitel:

Australien für Wiederholungstäter

oder West Coast Oussies

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Mittwoch, 27. Januar 2016

26.01.16 Exmouth (Ningaloo Reef) Tag 2



Heute ist Feiertag in Australien – Australia Day. Hier feiern die Aussies die Landung der First Fleet in Sydney Cove am 26.Jan.1788. 

Das Feiertagswetter zeigte sich morgens mit 27°C, welches sich dann im Laufe des Tages auf 34°C steigerte.

Unser Tourguide war pünktlich 10Uhr vor der Lodge. Wir waren heute seine einzigen Gäste – auch gut, brauchten wir uns das Boot nicht zu teilen. 

Wir fuhren zum Bundegi Beach, wo eine Rampe zum Zuwasserlassen des Bootes war. 

Der Guide erzählte uns u.a. dass es eigentlich für diese Jahreszeit zu kühl wäre und es normaler weise so um die 45°C sein sollten. Das hatten wir natürlich sofort bemerkt – 34°C waren schon n´büschn frisch - und die Wassertemperatur auch nur 25°C.

Wir fuhren so 10 min vom Strand weg zu unserer ersten Schnorchellocation.

Dort entdeckte ich zwei Schildkröten und unzählige bunterFische tummelten sich am Riff (Dori).








An der zweiten Location kamen dann auch zwei Schwarzspitzenriffhaie mit auf die Liste. 

Leider hatte meine kleine Unterwasserkamera einen Defekt, sodass ich keine weitere Bilder machen konnte ... hmm.

Aufgrund der Mischung aus den Wellenbewegungen und diesem wirklich salzigem Wasser (die Ostsee ist Süßwasser dagegen) wurde mir etwas übel und es schlug mir echt auf den Magen und während ich die Fische fütterte, dümpelte Matze im Wasser so lustig weiter vor sich hin.
Gegen Mittag fuhren wir wieder zurück. Ich brauchte erst einmal einige Zeit um meinen Magen wieder zu richten.

Am Nachmittag zog es Matze noch einmal an den Strand, während ich dazu keine Ambitionen hatte und vegetierte in unserer Lodge so vor mich hin. Und ich hatte hier noch ein Magnum Minze, was verspachtelt werden wollte - nur hat es einer unserer netten Mitbewohner weggefressen und natürlich die leere Verpackung im Tiefkühler liegen gelassen– grrr ….. 
Das ist halt das Schöne, wenn man Gemeinschaftsküchen hat. Wenn man selbst nichts mehr hat oder einem etwas fehlt, bedient man sich einfach beim Nächsten – man teilt ja gern.

Ich machte mich auf den Weg zum shopping center– zu Fuss bei 34 °C, Matze hatte schließlich den Wagen zum Strand mitgenommen – um zu verifizieren, dass die Läden geschlossen hatten. Es war ja schließlich Feiertag und da haben eben nur max. bis Mittag offen, wenn überhaupt.

Matze hatte dagegen mehr Glück – bei einer Alloholkontrolle der hiesigen Polizei. Da hatte er was bekommen, ein lustiges, piepsendes Gerät zum Reinpusten. Am Strand berichtete er von Party, die zur Feier des Tages dort stattfand.

Abends nochmal ins shopping center zum Imbiss, da sollte doch wenigsten einer offen haben –ha,… denkste. Aber dafür hatte jetzt einer Supermärkte offen. 

Zum Abendessen klammerte sich Matze an BANANA und ich haute mir ein Steak in die Pfanne.

Dann ging es nochmal los, an unserem Australia Wildlife Day. 


Wir wollten unser Glück am Strand von gestern versuchen, um vielleicht eine Schildkröte, die am Strand entlang robbte vors Gesicht und vor die Linse zu bekommen. Wir brauchten gar nicht lange warten und es zeigte sich die erste. Nur war dies von unserer Taschenlampe gar nicht angetan und verschwand wieder im Wasser. In der Zwischenzeit, während Matze mit der Funzel umhersuchte, stellte ich meine Kamera auf das bevorstehen Ereignis ein, indem ich ein paar Probebilder vom Sternenhimmel schoss, der hier bei der Finsternis besonders gut zu sehen ist. 



Auf einmal, ein paar Meter hinter mir, wieder eine Schildkröte, die versuchte an Land zu kommen. Eh, ich meine Kamera ausgerichtet hatte, war diese auch schon wieder weg

Dann passierte eine Weile nichts. Da einzige was ich vor die Linse bekam waren kleine flinke Strandkrabben, die im Lampenlicht vor uns herhuschten. 



Wir stampften so den Strand entlang und dann … ein Schatten vor uns – eine Schildkröte auf dem Strand und diesmal kam sie nicht so schnell weg.
Wir machen paar Bilder mit etwas Abstand. Wir wollten sie nicht weiter stressen und verließen sie, nachdem wir unser Beweisfoto gemacht hatten.



Zurück dann mit dem Auto, aber gaaanz langsam, weil Kängurus bei Nacht recht springfreudig sind. Die Ergebnisse hatten wir die letzten Tage zur Genüge. 




Schildkröten, Emus, Haie, Kängurus, viele,viele, bunte Fische, Krabben und da waren wir noch nicht mal im Zoo – so muss Natur sein. So viele Tiere auf einmal haben wir auf unseren Touren noch nicht gehabt. Also auch ein kleiner Australia Day - Feiertag für uns.

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