Nachdem wir unser Australiendebüt bereits Anno 2009 hatten, waren wir der Meinung dem roten Kontinent wieder einen Besuch abzustatten. Da es für Erstbesucher meist an die Ostküste geht, so wie bei uns damals auch, ist für viele Wiederholungstäter die Westküste das Ziel.

Wir hatten uns anfänglich ein wenig schwer getan, welche Route wir nehmen sollten. Da gab es zum einen die Nord- Westroute von Perth nach Darwin und zum anderen die Süd -Westroute von Perth nach Adelaide bzw. Melbourne. Welche wir nun genommen haben und ob wir überhaupt eine davon genommen haben … hmm … lest selbst.

Und wie immer der übliche Hinweis:

Rechtschreibfehler sind geistiges Eigentum und wer welche findet, wird gebeten, mir diese umgehend zukommen zu lassen.



Arbeitstitel:

Australien für Wiederholungstäter

oder West Coast Oussies

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Freitag, 22. Januar 2016

21.01.16 Geraldton – Denham



Heute Morgen Regen, dafür schon 24°C. Das Frühstück im Motel haben wir natürlich verschlafen. Die morgentliche Essenszeit von 6-9Uhr ist aber schon recht eng bemessen. Egal, wir fuhren erst einmal los. 

Tanken in Geraldton

Eigentlich wollten wir uns noch etwas die Innenstadt von Geraldton anschauen, aber bei dem Regen … ähm … nein. 

Also weiter auf dem Hwy.1 Richtung Norden Auf dem Weg ließ der Regen nach und es kam die Sonne raus. In Northampton machten wir dann Frühstück in einem kleinen Cafe. Hier entschieden wir, einen Umweg über den Kalbarri Nationalpark zu machen.



ha... von wegen ... meiner ist 18m lang
... und das sind hier nur die "kurzen"


In Northampton zweigt vom Highway 1 der George Grey Drive ab. Nach ca. einer Stunde erreichten wir die Kreuzung Port Gregori Kalibarri. Kurz nach dem Abzweig nach Kalibarri entdeckten wir einen Salzsee. Wie sich später herausstellte war dies der, auch Hutt Lagoon genannte, Pink Lake. Hier war ein Stopp Pflicht. Wir ließen es uns nicht nehmen, uns diesen etwas genauer anzusehen.

Pink Lake

Pink Lake


Dann weiter nach Kalbarri. Vor der Ortschaft waren einige Lookouts an der Steilküste, die einen fantastischen Blick über die Bucht mit den Felsformationen, eröffneten.
Der Ort selbst ist halt ein Touristenzentrum, mit schicker Bucht und Strand, idyllischen gelegen. 

Pot Alley
 Die weitere Fahrt führte zur Schlucht des Murchison River. An den Lookouts Ross  Graham und Hawk´s Head sollten laut Reiseführer die besten Einblicke in den Canyon zu bekommen sein.
Der Zugang zum Nationalpark war auch recht witzig. Der Eintritt kostete pro Auto 12$. Nur war am Eingang niemand, der die haben wollte. Stattdessen eine Bedienungsanleitung zum Do-It-Yourself bezahlen. Da war nur ein Spender mit Umschlägen. In diese sollte man seinen Namen, das KFZ-Kennzeichen eintragen und Geld reinpacken, um dies anschließend in einer Art Briefkasten zu verstauen. Na, die habe ein Vertrauen in die Menschheit. 

Wir haben natürlich ordnungsgemäß gezahlt – wir sind ja schließlich Gast in diesem Land.

Am Hawk´s Head bekam man auf einer Plattform einen schönen Blick über den, vom Muchison River in den Fels geschnittenen, Canyon. Am Ross Graham sollte man bis an den Fluß hinunterlaufen können, aber irgendwie haben die da den Weg vergessen. Bis ganz nach unten kamen wir jedenfalls nicht. Der Blick war nicht ganz so spektakulär, aber trotzdem schön.

Muchison River am Hawk´s Head Lookout

Muchison River am Ross Graham Lookout

Bewohner des Kalbarri NP

Gegen halb 3 verließen den Nationalpark in Richtung unseres heutigen Ziels.

Wieder auf den North West Coastal Hwy. Ab und zu mal ein entgegenkommendes Auto ,dann wieder allein auf der Straße. Der Hwy. verlief zum großen Teil kilometerlang schnurgerade, ab und zu mal etwas hoch und runter und gelegentlich mal eine Kurve. Wenn sich solch eine in absehbarer Zeit andeutete, herrschte beim Fahrer schon ein wenig Aufregung - den Sitz gerade stellen, die Hände ans Lenkrad, Füße sortieren, der Beifahrer in Abfangposition des Getränks, um dann mit einem Lenkeinschlag von einem Grad die Richtungskorrektur 
 vorzunehmen.

Wenn es so schon keine Action gab...

... machten wir welche.



Auch der Abzweig nach Shark Bay änderte am Straßenbild nichts, außer dass die Vegetation spärlicher ausgeprägt war.

Abzweig nach Shark Bay

der weitere Straßenverlauf

Die Temperaturen stiegen mittlerweile auf sonnige 31°C.

Auf dem ganzen Weg von Kalbarri bis Denham bewegt sich in unserem Blickfeld kein einziges Fahrzeug in unserer Richtung. Ok, ok, ein verirrtes Wohnmobile war dann doch mal kurz aufgetaucht. Das rechnen wir als statistische Ausrutscher mal raus, also war kein weiteres Fahrzeug unterwegs – Punkt. Das sucht mal in Deutschland. 

Kurz nach 18Uhr waren wir in Denham. Man wartet bereit auf uns. Wir bezogen unseren Bungalow und stürmten anschließend den Supermarkt um die Ecke für die Besorgung des morgigen Frühstückes. 

unser Bungalow...

mit Blick auf´s Meer
Bungalow innen
Das Abendbrot gestaltete sich landestypisch mit Fish&Chips.

7 Kommentare:

  1. Das Pot Alley-Panorama ist ja mal ein Traum. Da schlägt das Fotografenherz gleich höher.
    Aber warum heißt der See Pink Lake? Kann auf dem Handy nicht erkennen, dass da was pink wäre...
    Und von der Terrasse aufs Meer blicken - da kann man ja glatt neidisch werden.

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    1. Aufgrund der Beta-Carotin produzierenden Algen. Die Färbung soll aber erst im Sonnenuntergang richtig sichtbar werden. Wenn man sich die Bilder in groß ansieht, ist da ein leicht rosa Stich zu erkennen.

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    2. Aha, danke. Wieder etwas gelernt ;-)
      Hmm, Beta-Carotin. Dann sind die Algen sogar noch gut für die Augen, sofern sie nicht anderweitig giftig sind.

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  2. Super Sport-Einlage, Ingo! Gibts solche Bilder auch von Matze? ;-)

    Ich find euren Bungalow echt gemütlich!

    LG....

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    1. äähm ... nein ... d.h. noch nicht - animier ihn doch mal

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  3. Pink lake ist ja der eigentliche Deckname: iwi hat ja den entscheidenden Hinweis für alle StarWars-affinen gegeben: hutt lagoon- wo ist jabba the hutt?wowowo?🙅

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